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So bleiben Kleintiere im Winter warm: Die Top 5 Tipps

December 18, 2025
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Wussten Sie, dass Kaninchen relativ gut mit kaltem Wetter zurechtkommen, Meerschweinchen jedoch empfindlich auf Kälte reagieren und im Winter unbedingt ins Haus sollten? Und, dass Frettchen hingegen in der kalten Jahreszeit besonders anfällig für Grippe sind? Damit es Ihre Kleintiere auch bei niedrigen Temperaturen warm und gemütlich haben, haben wir Ihnen viele praktische Ideen und wichtige Tipps zusammengestellt…

1. Wie gut vertragen Kleintiere Kälte?

Kaninchen kommen mit kälteren Temperaturen recht gut zurecht – sofern sie einen geschützten Unterschlupf haben. Kaninchen, die im Freien gehalten werden, sollten im Winter in einem Schuppen oder Nebengebäude untergebracht werden, wo sie bei nassem und kaltem Wetter Platz zum Herumlaufen haben.

In besonders kalten Monaten helfen haustierfreundliche Heizmatten, auf denen sich die Haustiere den ganzen Abend über aufwärmen können. Sind Ihre Kaninchen alt, dünn, jung oder haben noch kein ausgeprägtes Winterfell, empfehlen wir, sie lieber ins Haus zu holen.

Meerschweinchen hingegen mögen Kälte überhaupt nicht und müssen im Winter immer ins Haus umziehen. Richten Sie ihnen einen ruhigen, gemütlichen Platz ein, an dem sie sich sicher und wohl fühlen. Sie könnten ihnen sogar jeweils ein „Pigloo“ als Unterschlupf zur Verfügung stellen. Diese bestehen aus einer strapazierfähigen Baumwollaußenseite, einer Watteschicht und einer robusten Fleece-Innenseite. Sie sind ideal, für Ihre Meerschweinchen, um sich einzukuscheln und sicher, warm und bequem schlafen zu können.


2. Wohlfühlort für Haustiere gestalten

Auch Hamster, Ratten, Mäuse, Wüstenrennmäuse, Degus und Chinchillas benötigen möglicherweise zusätzliche Wärme, um den kalten Winter zu überstehen. Achten Sie darauf ihre Gehege nicht in Bereiche mit Zugluft zu stellen – kalte Luft von Fenstern und Türen kann die kleinen Haustiere schnell auskühlen. Wählen Sie für ihre Unterbringung einen sicheren und warmen Ort, an dem sie jedoch nicht überhitzen können. Geben Sie ihnen an kalten Tagen zusätzliche Einstreu zum Einkuscheln und tauschen Sie diese regelmäßig aus, damit sie frisch und trocken bleibt. Achten Sie außerdem darauf, die Tiere vor schädlichen Haushaltsdämpfen zu schützen. Dämpfe von Antihaftpfannen, Aromaduftölen, Holzöfen und andere Quellen können für Kleintiere giftig sein.


3. Regelmäßige Gesundheitschecks einplanen

Vereinbaren Sie regelmäßige Tierarztbesuche, um sicherzustellen, dass Ihre Kaninchen gesund und geschützt bleiben. Jährliche Impfungen schützen vor schweren Krankheiten wie Myxomatose und der Kaninchenpest, auch RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease) genannt. Eine kurze Gesundheitskontrolle hilft, mögliche Probleme früh zu erkennen. Machen Sie diese daher zu einem festen Bestandteil Ihrer Routine. Das gilt das ganze Jahr über, insbesondere aber, wenn Ihre Kaninchen im Winter draußen bleiben, da Kälte den Körper zusätzlich belastet. Wenn Sie Ihre Kaninchen in Topform halten, bleiben sie das ganze Jahr über glücklich und gesund.

4. Wintercheck fürs Gehege

Wenn Ihre Kaninchen oder Meerschweinchen im Freien gehalten werden, sollte der Stall unbedingt wasserdicht, zugluftfrei, feuchtigkeitsgeschützt, trocken und gut belüftet sein. Kontrollieren Sie insbesondere die Dachpappe, um sicherzustellen, dass sie vollständig wasserdicht ist und alle Wände sowie Ecken in gutem Zustand sind. Achten Sie zudem darauf, ob Feuchtigkeit oder Wasserflecken vorhanden sind, da solche Spuren darauf hindeuten können, dass Niederschlag ins Gehege eindringt.


5. Warum Hygiene so wichtig ist!

Für die Gesundheit Ihrer Tiere ist es entscheidend, dass das Gehege stets trocken bleibt. Feuchtigkeit in Verbindung mit frostigen Temperaturen kann die Gesundheit Ihrer Haustiere ernsthaft beeinträchtigen. Nasse Einstreu gefriert über Nacht, was dazu führen kann, dass Ihre Haustiere krank werden. Reinigen Sie den Toilettenbereich täglich und säubern Sie das gesamte Gehege regelmäßig, mindestens einmal pro Woche. Ersetzen Sie immer eine kleine Menge der gebrauchten, nicht verschmutzten Einstreu, um vertraute Gerüche zu erhalten und Stress zu reduzieren.